February 7, 2010 3

Herr SZ – Sehr zuverlässig

By deLtadeep in uni

Dieser kruze Beitrag soll einen kleinen Rückblick auf die Geschehnisse der Vergangenen Woche werfen.

Alles begann mit der Ankündigung, dass jener hochgeschätzte Redakteur bedauerlicherweise aus irgendeinem, uns völlig unbekannten Grund, nicht zur all-montaglichen Ringvorlesung erscheinen konnte.
Dies wäre an sich nicht weiter schlimm, aber die eigentliche, groteske Tragik sollte noch folgen.
Nachdem die hervorragende Organisation, deren Namen mir leider nicht vorliegen, es geschafft hatte, den Termin einfach um einen Tag zu verschieben und damit nahezu jedem entweder den Abend versaut, bzw andere um ihre geliebten Vorlesungen, Tutorien u. Ä. gebracht hatte, offenbarte sich an jenem Nachfolgetermin das wahre Ausmaß mieser Informationspolitik – man könnte es auch wohlwollend kläglich gescheitert nennen.
Die eigentlich tragische Figur gab der völlig überrumpelte Dozent ab, der, wie ein begossener Pudel, sich vor den paar Studenten entschuldigte, die denn doch erschienen waren und genauso schlecht informiert war, wie der höflich wartende Rest.
Letztendlich löste sich diese illustre Runde fix auf und zurück blieb Missmut, Frust und Spott – seit jenem Abend hat SZ eine ganz neue, persönliche Betrachtungsnote erhalten.
Danke an den Referenten!

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January 24, 2010 9

ein weiteres musikalisches Déjà-vu

By deLtadeep in audio

Da blog spielt man ein wenig nichts ahnend mit Wordpress MU, chattet mit verschienden Leuten, ärgert sich über ICQ und den Schnee und dann hört man ein Lied, welches merkwürdig vertraut klingt.
Dabei sind die Songs noch nichteinmal identisch, aber dennoch verblüffend ähnlich von der Klavierstimme.
Als also in meiner kleinen Musiksammlung Enya mit Lothlorien dudelte, kam mir sofort der Gedanke, jenes musikalische Werk könne auch Nightwish’s Eva sein. Hört selbst einmal in die Passagen rein und urteilt selbst.

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January 18, 2010 2

Über die abartige Natur menschlicher Ignoranz

By deLtadeep in alltag

Ignoranz stinkt und nicht, wie landläufig weit verbreitet, die vorherrschende Meinung zum Eigenlob tendiert, denn der ist meist eher als bizarre Verzerrung von Selbsthumor, oder gesundem Selbstwehrtgefühl zu interpretieren.
Ignoranz stinkt, weil es vielen stinkt, und zwar fernab des biologischen, rein geruchstechnischen, Sinne, sondern weil etwas nicht so funktioniert, geschieht, abläuft – was auch immer – wie es das bequeme Gewohnheitstier Mensch es gerne hätte.

Dabei spiegelt die Vielzahl von Ignoranzen die Multiperspektivität und Kausalität diese absonderlichen Verhaltens wider.
Selbstverständlich – und das ist ganz natürlich – liegt in der gesunden Ignoranz menschlicher Instinkte in erster Linie ein Schutzmeschanismus – jener subtil-infantile Trieb, der dem modus oparandi folgt:

“Was ich nicht seh, sieht mich auch nicht.”

Allerdings birgt diese Perspektive, übertragen auf soziale Interaktion und Kompetenz, politische Belange, Regenwaldabholzung1 u.a. ein durchaus gefährliches Potenzial.
Denn dieses “sich abkapseln” von der natura loci, die im Grunde immer gen Chaos strebt, funktioniert in dieser imaginären, heilen Welt nicht.
Nicht, dass der Regenwald, jetzt als Fallbeispiel herhaltend, nicht jeden etwas angeht und es uns egal sein kann, was mit ihm geschieht, nein, auch soziale Kompetenz wird an der Messlate der Ignoranz gemessen – leider alerdings, und das sei hier nicht verschwiegen, auch der berufliche Erfolg.
Wenn sich also ein Mitglied der ehrenwerten Gesellschaft dazu entscheidet2, von seiner Umwelt, sei es auch nur von einem einzigen Subjekt, respektive Objekt, dieses sozialen Komplexgefüges, zu entziehen zu versuchen, wird dies unweigerlich und konsequenterweise Folgen auf die restliche Umwelt haben – freilich nur im betrachteten Mikrokosmos-Systems der betreffenden Person.3
Letztendlich manifestiert sich gerade in der Ignoranz der perfide menschliche Egoismus und das Streben nach dem eigenen Wohl.
Darum sollte auch hier die Maxime gelten:

“Nur weil etwas immer schon so war, bedeutet es nicht, dass es automatisch gut und unveränderbar ist.”

  1. ein sehr weites Feld []
  2. aus freien Stücken []
  3. Auswirkungen nach der Butterfly-Theorie bedarf es einer genauen Untersuchung; bei global-politischen Belangen aber durchaus vorstellbar. []

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