
Majestätsbeleidigung und Meinungsfreiheit
Ein Präsident in Amt und Würden. Der status quo sieht aktuell leider anders aus.
Bundspräsident Christian Wulff versucht mit seiner Salamitaktik die Affäre auszusitzen. Angefangen hatte alles mit einem suspekten Kredit seines „väterlichen Freundes“ Geerkens. Dieser wurde erst öffentlich, nachdem Wulffs Pressesprecher Glaeseker einem Bildredakteur die Finanzierung des Eigenheims offenlegte. Eben jener Sprecher musste kurz vor Weihnachten seinen Hut nehmen. Eine Razzia in seinen Privaträumen fand gestern wegen des Verdachts auf Bestechlichkeit statt.
Mal was auf die Ohren
Wer an Kopfhörer denkt, hat sicher noch die kleinen Dinger von Sonys Walkman vor Augen – oder große Sennheiser Studiogeräte. Doch seit wenigen Jahren ist es wieder in der Mode, auch in der Öffentlichkeit Kopfhörer zu tragen. Lange Zeit wurden diese von den modernen In-Ears verdrängt, die ein jeder haben musste. Preislich gibt es dieses Produkt von 1€ beim Ramschladen um die Ecke, bis zu sündhaft teuren Klangkörpern der Edelmarken.
Ich selbst laufe seit Jahren mit Ohrstöpseln Musik-hörend durch die Gegend. Für die Gesundheit des Ohrs sind laute Töne bekanntlich wenig förderlich, noch weniger, wenn sie so gerichtet in den Gehörkanal eindringen. Das sie leicht aus dem Ohr fallen, wenig komfortabel sind und auch meistens keinen besonderen Akzent setzen, weiß sicher jeder Nutzer. Mein Favorit in Sachen schlechtester Klang und Tragekomfort sind übrigens die Apple-Standard-Hörer.
Dennoch nutzt man1 sie meistens, weil es bequem ist, sie zu gebrauchen und transportieren, sowie schnell zu verstauen. Auch der Kollege oder die Freundin kann mal fix dank separater Hörer in den Genuss der eigenen Lieblingssongs kommen.
Nun habe ich mich nach reiflicher Überlegung und langer Recherche – man kann sagen endlich mal wieder – für einen klassischen Kopfhörer entschieden. Da der Hauptverwendungszweck der mobile Einsatz sein soll und erst sekundär auch am Laptop genutzt werden soll, war von vorn herein klar, dass ich mir keine Keule auf den Kopf setzen werde. In Anlehnung an die guten alten Kopfhörer des Walkman sollte es ein kleiner und kompakter werden. Da jedoch die Klangqualität und der Tragekomfort des Altehrwürdigen nicht mehr wirklich Zeitgemäß ist, sollte ein neuer her.
Ein weiteres Kriterium war der mögliche Einsatz als Headset, welches die Wahl bereits arg einschränkte. Nach dieser Eingrenzung waren nur noch die bekannten und mittlerweile inflationären UrbanEars, die hochpreisigen, aber nicht minder häufigen Monster Solo HD, der Sennheiser PX 200-IIi und der AKG Q460 in der engeren Auswahl.
Geworden ist es letztendlich das Produkt von AKG. Gründe dafür sind die sehr gute Verarbeitung, der klare Sound, der hier und da ein wenig zu Basslastig ist und nicht zu letzt der hervorragende Sitz. Das Ding ist wirklich Federleicht und drückt nirgendwo auch nur ein bisschen – für mich mit meinen empfindlichen Ohren optimal.
Klang ist selbstredend immer subjektiv, aber dieses kleine Kraftpaket hat es wahrlich in sich. Einzige Kritikpunkte sind die Tendenz zum Bass und die relativ hohe Grundlautstärke. Ein wenig kompensieren kann dies zwar das Kabel, das zwei Ausführung mitgeliefert wird und somit das von mir lang ersehnte Konzept des Steckbaren am Hörer selbst umsetzt: 1,1m als reiner Kopfhörer und 0,5m inkl. Mikrofon und Bedieneinheit für mobile Endgeräte, wie Smartphones und TabletPCs.
Und last but not least war auch der Preis entscheident und ich habe dank Recherche einen wirklich akzeptablen Preis für neue Originalware bekommen – 200€ wäre mir so ein Produkt aber auch nicht wert.
- Seit Christian Wulff wissen wir, das ‘man’ und ‘ich’ äquivalent zueinander sind. [↩]
the ‘earth’ without ‘art’ is just ‘eh’
- gesehen auf einer Wand bei IKEA Hackers
Über Accoustic Sets
Accoustic Sets haben ihren ganz besonderen Reiz. Meist nur mit Gitarre und einigen wenigen anderen Instrumenten heben sie die Stimme der singenden Person hervor. Spätestens hier trennt sich die Spreu vom Weizen und entlarvt den Playback-singenden-möchtegern-Künstler von den wahren Könnern.
Ich selbst bin kein Sänger; ich habe einfach keine Stimme dafür und eine Gesangsschule würde daran nichts ändern, ich werde niemals bei “Deutschland sucht den Superstar” oder ähnlichen Quotensendungen mitmachen, bei denen die meisten mMn. nicht wirklich Talent haben, aber dennoch singe ich auch für mich einmal, einfach weil Musik ein Grundbedürfnis des Menschen ist.
Wenn allerdings zwei Frauen in mehreren unabhängigen Auftritten nahezu gleich und auf konstantem Niveau singen, dann finde ich das herausragend und bestätigt für mich Talent und Können. Dies beiden Frauen sind BOY, gender-technisch sicher eine gewöhnungsbedürftige Betitelung für Ihr Duett, und seit letztem Jahr auch einem breiteren Publikum bekannt.
Ich würde mir wünschen, dass es demnächst noch mehr Lieder von ihnen in dieser Form gibt, einfach Ohrwurmpotenzial und weit besser als die Albumversion.
Das ein Lied enorm von der Stimme des Künstlers profitieren und gewinnen kann, zeigen zudem die weiteren Beispiele, egal ob nun Original oder Cover, die Stimme zählt!
Weiterlesen →
